Abhängig von Ihren im Voraus getätigten Buchungen werden Sie während der nächsten vier Tage entweder auf dem klassischen Inca Trail wandern, auf dem klassischen Inca Quarry Trail unterwegs sein, oder zwei weitere Tage in Cuzco verbringen, bevor Sie mit dem Zug nach Aguas Calientes reisen.
Während Sie außerhalb Cuzcos unterwegs sind, wird der Großteil Ihres Gepäckes in unserem Hotel in Cuzco aufbewahrt.
Wenn Sie den Inca oder Inca Quarry Trail gebucht haben, erhalten Sie am Abend vor der Abreise in Cuzco einen kleinen Seesack, in den Sie Ihre Kleidung für die nächsten vier Tage packen können (maximal 6 kg). Unser Team an Trägern wird diese Seesäcke, zusammen mit der für diesen Treck benötigten Verpflegung und Ausrüstung, tragen und uns vorauslaufen. Sie haben also lediglich am Abend Zugang zu Ihren Sachen.
Wenn Sie mit dem Zug nach Aguas Calientes reisen, können Sie den Großteil Ihres Gepäcks im Hotel zurücklassen und lediglich die von Ihnen benötigten Sachen auf die Reise mitnehmen.
INCA TRAIL: Der Trail setzt eine gute körperliche Fitness voraus. Der Trail ist 45 km lang und führt oft über steile Abschnitte. Im Schnitt wandern wir pro Tag 7 Stunden (bergauf und bergab), hinzu kommen Pausen für Snacks und das Mittagessen. Normalerweise beginnen wir unsere Wanderungen um 7 Uhr (außer am vierten Morgen) und erreichen unseren Zeltplatz zwischen 16 und 17 Uhr.
Während des Trails erfolgt unsere Unterbringung in Zelten (3 Nächte). 2-Mann Zelte und Isomatten stehen zur Verfügung. Die Zelte werden von unseren Trägern aufgebaut und die Mahlzeiten werden von unserem Treck-Koch zubereitet.
Tag 1: Mit dem Bus fahren wir etwa 1,5 Std. zur 83 km Marke und schließen uns unserem Team an lokalen Trägern, Köchen und Reiseführern an. Der Ausgangspunkt unseres Trecks liegt 2.850 m über dem Meeresspiegel. Während unseres ersten Tages wandern wir bergauf zu unserem Zeltplatz (3.300 m Höhe). An diesem Tag sehen Sie die Ruinen von Llactapata. Der letzte Inka Herrscher ließ die Stadt niederbrennen, um die Spanier bzgl. der weiteren Verfolgung des Trail zu entmutigen.
Tag 2: Heute ist der anspruchsvollste Tag der Wanderung, da wir etwa vier Stunden damit verbringen werden einen langen, steilen Pfad hinaufzusteigen. Dieser Pfad führt uns zum höchsten Punkt des Trecks, dem Warmiwanusca Pass, dem ’Pass der toten Frau’ (4.200 m Höhe). Danach wandern wir zum Runkuracay Pass (3.980 m Höhe), der eine 90-minütige Wanderung (bergauf) vom Pacaymayo Tal entfernt ist. Von hier aus hat man eine tolle Sicht auf den schneebedeckten Cordillera Vilcabamba. Im Anschluss folgt der zwei- bis dreistündige Abstieg zu den Ruinen von Sayacmara. Den Chaquicocha Zeltplatz (3.620 m) erreichen wir nach einem kurzen Fußmarsch.
Tag 3: Wir wandern durch den dritten Pass und erreichen bald die schönen Phuyuptamaca Ruinen. Die ’Stadt über den Wolken’ (3.850 m Höhe) ist etwa 90 Min. Fußweg entfernt. Von hier aus wandern wir zwei Stunden auf Inka Stufen bergab und erreichen unseren an der archäologischen Stätte Winay Wayna (’Für immer jung’) gelegenen Zeltplatz (2.750 m Höhe). Genehmigen Sie sich einen Drink und genießen Sie die Aussicht auf das vor uns liegende Tal.
Tag 4: Nach einer zweistündigen Wanderung erreichen wir das Sonnentor. Hier erheben sich die Machu Picchu Ruinen aus dem Nebel. Ein Anblick, der nicht in Worten zu beschreiben ist.
INKA QUARRY TRAIL: Der Trail setzt eine gute körperliche Fitness voraus. Er ist insgesamt 26 km lang. Der höchste Punkt der Wanderung liegt auf 4.450 m über dem Meeresspiegel.
Während der gesamten Wanderung werden Gepäck und Campingausrüstung mit dem Pferd transportiert.
Die ersten zwei Übernachtungen erfolgen im Zelt, die dritte Übernachtung erfolgt in einem einfachen Hotel. 2-Mann Zelte und Isomatten stehen zur Verfügung. Die Zelte werden von unseren Trägern aufgebaut und die Mahlzeiten werden von unserem Treck-Koch zubereitet.
Tag 1: Wir brechen früh am Morgen in Ollantaytambo auf und fahren etwa 30 Min. nach Choquequilla. Choquequilla ist ein kleiner, zeremonieller Ort, an dem die Inkas den Mond verehrten. Nach einer kurzen Autofahrt erreichen wir Rafq’a, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung und Treffpunkt mit den Reitern, die uns begleiten werden. Nach etwa einer Stunde Fußmarsch erreichen wir die kleine Gemeinde Socma.
Weitere 60 Min. später sind wir am Perolniyoc Wasserfall Aussichtsspunkt. Hier haben Sie die Gelegenheit etwas zu sich zu nehmen und ein paar Fotos zu machen.
Im Anschluss daran wandern wir zu unserem Zeltplatz, der auf 3.700 m Höhe liegt. Wenn alles nach Plan läuft, erreichen wir diesen zu Mittag. Nach dem Mittagessen erkunden wir die archäologische Stätte Q’orimarca. Dieser Ort diente den Inkas als Kontrollpunkt.
Tag 2: Heute ist der anspruchsvollste, aber auch interessanteste Tag der Wanderung. Nach drei Stunden erreichen wir die Spitze des ersten Pass Puccaqasa (ca. 4.370 m Höhe). Nachdem wir die Aussicht auf das Tal genossen haben, wandern wir weitere 30 Min. bergab bevor wir unser Mittagessen zu uns nehmen.
Ausgeruht und voller Energie beginnen wir unsere zweistündige Wanderung zum höchsten Pass des Trecks: Kuychicassa (4.450 m Höhe).
Von nun an geht es zwei Stunden lang bergab. Wir erreichen eine Stätte, die von den Inkas Inti Punku, das Sonnentor, genannt wurde. Von hier aus haben wir einen eindrucksvollen Blick auf das vor uns liegende Tal und den Veronica Berg.
Unser Zeltplatz liegt einen Steinwurf entfernt in Choquetacarpo (3.600 m Höhe).
Tag 3: An Tag 3 wandern wir ausschließlich bergab. Der erste Zwischenstopp ist am Kachiqata Steinbruch, wo wir die Arbeit der Inkas besichtigen, die aufgrund der spanischen Eroberung unbeendet blieb.
Gegen Mittag erreichen wir endlich die Stadt Kachiqata – das Ende dieses anspruchsvollen und faszinierenden Trecks.
Vor hier aus besuchen wir Ollantaytambo. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach Aguas Calientes, wo wir die Reisenden, die sich für die Zug Variante entschieden haben, wieder treffen. Den Nachmittag und späten Abend kann man in den natürlichen heißen Quellen verbringen. Wir übernachten in einem einfachen Hotel.
Tag 4: Wir brechen früh am Morgen (ca. 5:30 Uhr, je nach Wetterbedingungen) mit dem Bus auf. Die 30-minütige Fahrt führt in Serpentinen hinauf zum Machu Picchu. Dort schließen wir uns den Reisenden, die den klassischen Inka Trail gewählt haben, an und nehmen an einem geführten Machu Picchu Rundgang teil.
ZUG OPTION: Reisende, die nicht in der Lage oder nicht Willens sind zu wandern, können zwei weitere Tage in Cuzco verbringen und dann mit dem Bus nach Ollantaytambo reisen (ca. 90 Min.), bevor sie mit dem Zug durch das Urumbamba Tal nach Aguas Calientes reisen (ca.1,5 Std.). Hier verbringen sie die dritte Nacht.
Aguas Calientes liegt im Nebelwald am Fuße des Machu Picchu. Wer möchte, kann bereits am Tag auf eigene Faust den Macchu Picchu besichtigen. Ansonsten sind auch die natürlichen heißen Quellen, die dem Ort seinen Namen geben, einen Besuch wert.
Diese Option muss bereits zum Zeitpunkt der Buchung arrangiert werden, um lokale Gebühren zu vermeiden.
MACHU PICCHU: Anders als zunächst angenommen, nämlich dass der Machu Picchu 1440 als Erholungsort für den Adel der Inkas erbaut wurde, ist heute anerkannt, dass dieser Ort bereits viel früher eine heilige Stätte der Inkas war. Eine andere Theorie besagt, dass dieser Ort eine Sternwarte war. Sie werden während Ihrer Erkundungstour durch die zahlreichen Tempel, Paläste und Wohnviertel ausreichend Zeit haben, selbst eine Entscheidung zu fällen. Die geführte Tour dauert etwa 1,5 bis zwei Stunden und danach steht Ihnen viel eigene Zeit zur Verfügung.
Nachdem Sie die Gelegenheit genutzt haben unzählige Fotos zu schießen, kehren Sie für eine wohlverdiente Dusche und einen Pisco Sour nach Cuzco zurück.
WAYNA PICCHU: Aufgrund Intrepids interner Sicherheitsrichtlinien ist es Reiseleitern ausdrücklich untersagt die Aktivität zu empfehlen oder bei ihrer Buchung zu assistieren.